Anbau von Ginkgo

Ginkgo Pflanze

Ginkgo Pflanze

Ginkgobaum Anzuchtset, Substratscheibe (Kokosfaser, Torf), 4 Ginkgosamen, Broschüre, 1 Ton-Übertopf, innen wasserdicht lasiert

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Der Ginkgo ist ein widerstandsfähiger Laubbaum, der aufgrund seiner Robustheit auf allen Kontinenten zu finden ist. Das Gehölz kommt mit kalten Standorten genauso gut zurecht, wie im subtropischem Klima. Es verträgt fast jede Art von Boden, doch zieht es durchlässige Bereiche vor. Der Ginkgo toleriert vollsonnige Standorte bis hin zu Halbschatten. Der optimale Standort jedoch liegt in den gemäßigten Klimazonen bei regelmäßigen Niederschlägen.

Der professionelle Anbau des Ginkgos zur Gewinnung von Extrakten zur Produktion von Heilmitteln wird in Frankreich und in Nordamerika betrieben. Es gibt derzeit knapp 30 Anbaugebiete. Die Bäume entwickeln unter optimalen Zuchtbedingen ab dem 5. Jahr Blüten, deren Samen ausgereift geerntet werden können. Der übliche Anbauweg erfolgt über Pfropfung, das heißt, dass auf einem starken Stamm eines anderen Baumes ein Ginkgo-Zweig aufgesteckt wird. Dazu kommt überwiegend die Sorte „Dafushon“ zum Einsatz. Von einem rund 50 Jahre alten Ginkgo Baum können pro Jahr bis zu 100 kg Früchte geerntet werden.

Fortpflanzung und Vermehrung des Ginkgo

  • Neben der Pfropfung gibt es noch andere Möglichkeiten, den Fortbestand der Art zu sichern. Die Vermehrung des besonderen Baumes Ginkgo ist vergleichsweise ungewöhnlich. Das Gehölz ist zweihäusig, was bedeutet, dass es weibliche und männliche Bäume gibt. Es ist deshalb zwingend erforderlich, dass beide Geschlechter in der Nähe zueinander stehen, damit eine Befruchtung per Wind stattfinden kann.
  • Als Alternative steht die Vermehrung über das Holz zur Auswahl. Dabei schneiden die Züchter Zweige in kleine Stücke und benetzen sie mit einem Wurzelhormon. Nach der Anwendung werden die Stücke in Jungpflanzenerde gesteckt, damit sie Wurzeln schlagen. Die bewurzelten Stecklinge sind im Anschluss daran mit einem durchwurzelten kleinen Ballen in größere Töpfe und später ins Freiland zu setzen, wo sie ihren endgültigen Standort einnehmen.
  • Die dritte Möglichkeit besteht aus der Vermehrung aus Samen. Die Keimungsrate liegt bei maximal 60%, die Ausfälle sind also vergleichsweise hoch. Jedoch ist ein ausgesätes Gehölz langfristig betrachtet robuster, als aus Stecklingen gezogene Pflanzen, sodass diese Art von Aufzucht ebenfalls nicht aus dem professionellen Anbau wegzudenken ist. Nach dem Keimen werden die Jungpflanzen verschult, bis sie kräftig genug sind, um sie ins Freiland zu setzen, wo sie ab dem 5. Jahr abgeerntet werden können.

Hinweis:
ginkgo.info

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