Heilen mit Ginkgo

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Präparate mit Ginkgo lassen sich gegen recht viele Beschwerden einsetzen. Sei es nun in Zusammenhang mit der Erkrankung der Atemwege, Entzündungen in Gelenken oder der Haut oder bei depressiven Verstimmungen – für diese Beschwerden gibt es wirksame Mittel mit Ginkgoextrakten oder Produkte zur äußerlichen Anwendung. Wenn der Einsatz von Tinkturen, Lotionen oder Cremes vorgesehen ist, ist die Anwendung unproblematisch und bedarf keiner aufwändigen Erläuterung. Doch wenn es um die Einnahme von wirksamen Ginkgoextrakten geht, ist Aufmerksamkeit geboten.

Haupteinsatzgebiet von Ginkgo: Hirnleistungsstörungen

Ginkgo wird in drei Kerngebieten eingesetzt, eines davon ist die Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungseinbußen. Allerdings erfolgt der Einsatz vorzugsweise im Rahmen eines ganzheitlichen Therapieansatzes.

sollte die Einnahme von Ginkgo-Extrakten nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Die Dosierungen bewegen sich zwischen 40 mg und 240 mg pro Tag. Nehmen die Betroffenen bereits andere Medikamente gegen die Beschwerden ein, ist die Überprüfung von Wechselwirkungen erforderlich, damit es zu keinen unerwünschten Nebenwirkungen kommt. Insbesondere in Zusammenhang mit Blutverdünnungsmitteln ist die Einnahme mit Risiken verbunden. Grund hierfür ist, dass Ginkgo-Präparate ebenfalls das Blut verflüssigen und Thrombosen entgegenwirken. Ein Zuviel an Blutverdünnung kann jedoch schädliche Auswirkungen haben, zum Beispiel bei inneren Verletzungen.

Ginkgo bei der Schaufensterkrankheit - arterielle Verschlusskrankheit

Wenn die Durchblutung in den Gliedmaßen gestört ist, können Ginkgo-Extrakte helfen. Da ein Gerinnungshemmer in den Extrakten enthalten ist, wirkt ein Ginkgo Präparat förderlich auf die Durchblutung. Der Blutfluss kommt in Schwung, die Venen sind entspannt und die umliegende Muskulatur sorgt dafür, dass die Flexibilität der Blutgefäße erhalten bleibt und sich keine Schadstoffe an den Gefäßwänden anlagern. Auch hier ist einer Dosierung in Absprache mit einem Arzt erforderlich, da Ginkgo Präparate zur Verbesserung der schmerzfreien Gehstrecke oft in Zusammenhang mit anderen Mitteln verordnet werden.

Ginkgo bei Schwindel und Hirn-Durchblutungsstörung

Auch im Bereich der Durchblutung des Gehirns gehören Ginkgo-Präparate zur Standardmedikation alternativer Mediziner. Entwickeln sich

  • Schwindel,
  • Ohrgeräusche
  • oder Tinnitus

aufgrund von Durchblutungsstörungen, werden zwischen 40 mg und 240 mg Ginkgo pro Tag verordnet. Welche Intensität für die einzelne Person zutrifft, lässt sich nur in Zusammenhang mit der Einnahme anderer Medikamente unter Beachtung der Grundkonstitution einer Person festlegen.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Ginkgo-Präparate, auch wenn sie nicht rezeptpflichtig in Apotheken verfügbar sind, nicht leichtfertig eingenommen werden sollten. Da die Wirksamkeit erwiesenermaßen erst nach einigen Wochen einsetzt, besteht bei der Eigenmedikation die Gefahr, zu viel des Präparates zu einzunehmen. Deshalb ist Vorsicht geboten und ein umsichtiger Umgang mit Ginkgo-Extrakten empfehlenswert.

Hinweis:
ginkgo.info

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