Ginkgo in der Homöopathie

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Im Jahr 1933 hielt der Ginkgo Einzug in die klassische Homöopathie. Zu diesem Zeitpunkt wurde das erste Mal eine Ginkgo Urtinktur verglichen, aus denen dann die typischen Potenzen hergestellt wurden. Im Anfangsstadium schrieb man dem Ginkgo drei unterschiedliche Indikationen zu. Dabei drehte es sich

  • linksseitige Mandelentzündung mit Räusperzwang,
  • linksseitige Kopfschmerzen, die durch Kälte schlimmer werden, aber durch Entspannung in waagerechte Positionsbesserung erfahren,
  • sowie um Krämpfe und Zittern der rechten Hand.

Nach den Prinzipien der Homöopathie gibt es ganz bestimmte Ginkgo-Persönlichkeiten, also Menschen, die mit einem homöopathischen Mittel auf Basis von Ginkgo zu behandeln sind. Diese sollen häufig unter trockener Haut und Muskelschwäche leiden. Bis zum Jahr 1979 wurden die Anwendungsgebiete homöopathischer Ginkgo-Produkte erweitert. Zu den drei genannten Indikationen kamen

  • irrationale Ängste,
  • eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeit,
  • Nörgeligkeit und der übersteigerte Wunsch, Kritik an anderen zu üben,
  • unterdrückte Wut mit Zerstörungsfantasien
  • sowie die Fähigkeit trotz großer Müdigkeit geistig stark belastbar zu sein.

Kritik aus den Reihen der konservativen Medizin

Aus medizinischer Sicht werden gerade die zuletzt genannten psychischen Indikationen stark kritisiert. Grund hierfür ist, dass die Beschreibung der Beschwerdebilder so unklar ist, dass sie eigentlich keine konkrete Zuordnung zulassen. Dennoch gehören Ginkgo Mittel inzwischen zu etablierten Präparaten der Homöopathie, die gerade aufgrund der ganzheitlichen Betrachtung eines Menschen bestehend aus Körper, Geist und Seele gute Behandlungserfolge vorweisen kann. Schaden kann die Anwendung homöopathischer Mittel mit Ginkgo nicht und Globuli, Tinkturen und Tropfen können unbedenklich eingenommen werden. Inwieweit sie allerdings Wirkung entfalten, ist nicht nachgewiesen und hängt vom Einzelfall ab.

Hinweis:
ginkgo.info

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